Was läuft falsch, wenn der Trainingserfolg ausbleibt?

WAS LÄUFT FALSCH, WENN DER TRAININGSERFOLG AUSBLEIBT?

Fast 10 Millionen Menschen in Deutschland betreiben in irgendeiner Form Fitnesssport. Nicht immer stellt sich das Ergebnis ein, das sich der Fitnesssportler erhofft hat und das frustriert.

Mangelernährung und unausgewogenes Training sind Ursachen

Motivation und Ehrgeiz ist bei manchen, gerade zu Beginn, so groß, dass trainiert wird so viel die Zeit und Energie überhaupt hergibt. Wer dabei jedoch vergisst seinem Körper die Vitalstoffe zu geben, die er braucht, um sich vom Training zu regenerieren, riskiert, dass sich der Körper selbst verstoffwechselt.  Ist zur Regeneration beispielsweise zu wenig Eiweiß vorhanden, bedient sich der Körper aus den Eiweißspeichern des Körpergewebes, wie der Haut, Haare, Nägel oder der Muskulatur.

Zu intensives Training macht dicker

Manchmal ist die Trainingsbelastung so gestaltet, dass unser Körper zu einer effektiven Fettverbrennung gar nicht mehr in der Lage ist. Noch schlimmer – der hohe Kohlenhydratverbrauch beim Training sorgt für einen gewaltigen Heißhunger im Anschluss.  Oder das Level der Stresshormone ist so hoch, dass der Körper kein Pfund hergibt.

Die Erfolgsformel berücksichtigt die Ganzheitlichkeit

Werden die Strategien umgesetzt, ist der Erfolg nicht mehr aufzuhalten. Zuerst wird sichergestellt, dass Ihr Körper hat was er braucht, was auch bedeuten kann, zuerst einmal nicht mehr, sondern weniger zu trainieren.

Die Stoffwechselanalyse gibt Auskunft

 

Mit einer Stoffwechselanalyse erhalten Sie Aufschluss über den aktuellen Zustand Ihrer Fett- und Kohlenhydratverbrennung, womit sich Ihr individuelles Trainingskonzept und Programm optimieren lässt. Die gesamte Messung findet in Ruhe im Sitzen statt und dauert in etwa zehn Minuten. Die Ergebnisse werden für Sie optisch aufbereitet und in leicht verständlichen Grafiken dargestellt. So ist beispielsweise sofort erkennbar, zu wie viel Prozent Ihr Körper seine Energie aus dem Fettstoffwechsel zieht und zu wie viel Prozent aus Kohlenhydraten.

Ihr Gesundheitscoach weiß nun, was den Fettstoffwechsel oder Trainingserfolg blockiert und optimiert entsprechend Ihr Trainingskonzept.

Was Sie für Ihr Training immer beachten sollten

  • Entspannung und Regeneration sind ebenso wichtig wie das Training selbst und dürfen niemals einen geringeren Stellenwert erhalten!
  • Trainieren Sie mit ausreichenden Reizen zur Leistungssteigerung
  • Trainieren Sie moderat und im optimalen Pulsbereich
  • Meiden Sie Verausgabung beim Training, die zu Heißhunger führt
  • Essen Sie eiweiß- und vitalstoffreich!

Erhöhen Sie Ihren Kalorienverbrauch dauerhaft, durch mehr Muskulatur

HGH = schlank, straff und jung?

5 TOP TIPPS WIE SIE DAS HORMON HGH FÜR DIE FETTVERBRENNUNG UND DEN MUSKELAUFBAU AKTIVIEREN

Das Wachstumshormon HGH (Human Growth Hormone), auch Somatropin genannt, wird in der Hirnanhangsdrüse gebildet und dient als Botenstoff zur Bildung neuer Körperzellen. Ein Mangel ist also maßgeblich an einer vorzeitigen Alterung beteiligt und führt zudem zum Abbau von Muskelmasse.

Als Stoffwechselregulator bestimmt HGH außerdem wie viel Fett der Körper speichert. In den ersten zwei Lebensjahrzehnten wird von dem Wachstumshormon am meisten ausgeschüttet und zwar nur während man schläft! Jede Zelle im Körper hat Rezeptoren für das Wachstumshormon. In der Hochphase der Ausschüttung wird davon der Zustand von Haut, Nägeln und Haaren positiv beeinflusst. Natürlich auch alle anderen Funktionen des Körpers. Ab dem circa 30. Lebensjahr verringert sich die Produktion kontinuierlich. Die typischen Alterserscheinungen werden zunehmend sicht- und spürbarer. So stimulieren Sie die HGH Ausschüttung auf natürliche Weise.

1. Bauen Sie Muskulatur auf

Durch den Aufbau von Muskulatur wird das Hormon vermehrt ausgeschüttet. Denn durch die Reizung der Muskelfasern, werden diese veranlasst ihr Volumen zu vergrößern und dazu benötigen sie einen höheren Anteil an HGH im Blut. Dieser wird folglich als Botenstoff in den gesamten Körper geleitet.

2. Steigern Sie Ihre Bewegung im Alltag

Regen Sie die Durchblutung ihres gesamten Körpers an, indem Sie täglich körperlich aktiv bleiben. Dabei reicht oftmals schon der Einkauf mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Durch viel Bewegung im Alltag verbessern Sie die Körperdurchblutung. Durch die stärkere Durchblutung erhöht sich die Versorgung der Zellen mit Sauerstoff – das führt zu einer besseren Erneuerung von Zellen.

3. Geben Sie Ihrem Körper Eiweiß (Aminosäuren)

Die Eiweißbausteine Arginin und Lysin lassen den HGH Gehalt im Blut ansteigen! Essen Sie 2g/kg Körpergewicht Eiweiß täglich!

4. Verhindern Sie große Mengen an Kohlenhydraten am Abend

Durch Kohlenhydrate am Abend bildet Ihr Körper in der Bauchspeicheldrüse Insulin. Insulin gilt als Gegenspieler zum HGH. Je mehr Insulin ausgeschüttet wird, desto weniger Wachstumshormon befindet sich im Blut. Wird die Kalorienzufuhr am Abend gesenkt, steigt der HGH Spiegel an.

5. Achten Sie auf genügend Schlaf

7 bis 8 Stunden Schlaf sind nötig, damit die Prozesse zu Regeneration und Zellerneuerung abgeschlossen sind. Die HGH Produktion läuft in der Tiefschlafphase auf Hochtouren und zwar nur wenn Ihr Magen nichts zu tun hat. Essen Sie die letzte Mahlzeit so früh als möglich, möglichst zwei Stunden vor dem Schlafengehen. Mit viel Eiweiß. Dann hat der Schönheitsschlaf seinen Namen verdient!

Was ist mit Alkohol?

Alkohol reduziert die Ausschüttung von HGH um bis zu 70%. Auch wenn es nur 1 Gläschen war! Bei täglichem Alkoholkonsum hat das Wachstumshormon kaum noch eine Chance. Gönnen Sie Ihrem Körper alkoholfreie Tage!

Sie möchten wissen, wie Sie die Tipps zur HGH Produktion erfolgreich umsetzen? Fragen Sie Ihren Gesundheitscoach, wir sind gerne für Sie da!

Die 5 größten Motivationskiller

Wie Vorsätze garantiert schiefgehen

Viele Vorsätze werden mit besten Absichten gefasst, hoch motiviert angegangen, um sie nach wenigen Tagen oder Wochen wieder resigniert ad acta zu legen; klappt ja doch nicht.

Vieles was wir uns vornehmen, machen wir uns viel zu schwer und kompliziert, versuchen gegen unsere Natur etwas zu erzwingen und bestrafen uns dann auch noch mit einem enttäuschten Gefühl über das „Versagen“ nicht durchgehalten zu haben.

Eine der häufigsten Vorsätze lautet ungefähr so: „Ab morgen esse ich gesund, treibe regelmäßig Sport und nehme mir mehr Zeit für mich. Außerdem miste ich Garage und Keller aus und esse keine Süßigkeiten mehr“. Nach spätestens 2 Wochen wird alles sein wie gehabt.

Motivationskiller 1 – Der Vorsatz ist unkonkret

Was ist ein unkonkretes Ziel? Ein unkonkretes Ziel lautet zum Beispiel „mehr Sport treiben“. Konkret könnte das lauten „Mittwochs zum Training“.

Ganz oben auf der Liste der Top-Ten der Guten Vorsätze stehen: weniger Stress und mehr Zeit für Familie und Freunde. Ein ganz wichtiger Vorsatz, der nur gelingt, wenn er einen konkreten und festen Platz bekommt. Denn sonst ist die Woche flixflux vorbei und von weniger Stress war keine Spur. Überlegen Sie, was würde Ihnen konkret „weniger Stress“ machen? Was wollen Sie tun, wenn Sie ein Stressempfinden wahrnehmen? Vielleicht erst einmal eine kleine Pause machen und einen Tee trinken und reflektieren, was Sie gerade stresst.

Planen Sie sich zum Beispiel pro Woche einen festen Termin mit sich selbst ein: für ein gutes Buch, für Wellness, für eine Massage…

Wer sich das regelmäßig einplant, hat einfach weniger Stress und wird resistenter gegen Stressempfinden. Das kann auch ein Termin mit sich selbst im Fitnessclub sein oder zu zweit, dann wirkt Training und Entspannung doppelt gut.

Motivationskiller 2 – Sie wollen zu viel auf einmal

Wer bisher nach Feierabend das Sofa bevorzugt hat, wird nicht plötzlich die Sporttasche schnappen und täglich mit großem Enthusiasmus zum Sport gehen. Vielleicht eine Woche, vielleicht auch noch eine zweite, spätestens dann ist die Motivation im Keller, denn das war einfach viel zu viel.

Besonders Einsteiger und Wiedereinsteiger sollten mit einer ganz kleinen Einheit Training beginnen. Einmal in der Woche, zum Beispiel eine halbe Stunde, dann lieber noch in die Sauna. Wer mit einem Training einsteigt, das der Körper als extrem anstrengend abspeichert, hinterlegt eine negative Erfahrung, bis der innere Schweinehund siegt. Setzen Sie sich ein Ziel, das gut zu erreichen ist und mit dem Sie sich wohl und nicht ausgepowert fühlen. An dieses gute Gefühl erinnert Sie das Gehirn für das nächste Mal und die Motivation ist noch da und die Wunschaktivität lässt sich nach und nach ausbauen.

Genauso ist das bei Guten Vorsätzen für die Ernährung. Setzen Sie sich gut erreichbare Ziele, also statt „Ich esse keine einzige Süßigkeit mehr“, könnte das lauten „Ich esse einmal täglich oder nur bis 16 Uhr eine Süßigkeit oder nur am Wochenende“.

Motivationskiller 3 – Sie wollen Unmögliches

3x in der Woche zum Sport, die Mahlzeiten könnten einen Preis beim „Gesundes Kochen“ gewinnen, in 4 Wochen sind Sie 10 kg leichter, gleichzeitig hatten Sie keinen Stress und Zeit für sich und der Keller ist auch aufgeräumt? Das ist eher ein Strafprogramm und einfach unmöglich. Bleiben Sie realistisch und nett zu sich. Das Ziel abzunehmen würde statt „Ich nehme in einem Monat 10 kg ab“, zum Beispiel lauten „Ich nehme pro Woche 0,5kg ab“.  

Motivationskiller 4 – Planlos

Nächste Woche gehe ich zum Sport, räume die Garage auf, mache Ablage….Egal was, es muss ein genauer Plan her. Wer sich vornimmt, sich mehr zu bewegen, macht sich Woche für Woche einen festen Plan. Zum Beispiel, Dienstag zum Fitness, Donnerstag in der Mittagspause eine Runde um den Block, fertig, mehr nicht. Nicht zu viel einplanen!

Eine gesündere Ernährung? Beginnen Sie zum Beispiel damit, sich Ihre Zwischenmahlzeiten für den nächsten Tag gleich einzupacken.

Motivationskiller 5 – Alles auf einmal, am besten sofort

Von 0 auf hundert, am besten gleich, käme unserer menschlichen Ungeduld entgegen. Lassen Sie sich Zeit für Ihre Guten Vorsätze, Rom wurde nicht an einem Tag erbaut. Machen Sie sich in aller Ruhe einen Plan für die nächsten 12 Wochen, in dem Sie niederschreiben, was Ihnen am Wichtigsten ist.

  • Konkret, also genau formuliert
  • Priorisiert, also auf das beschränkt, das Ihnen am Wichtigsten ist
  • Realistisch, gut erreichbar und erfüllbar

Und wenn einmal etwas nicht geklappt hat – egal, einfach das nächste Mal wieder anpacken. Ein einzelner Rückschlag ist kein Indiz für ein Scheitern!

Bleiben Sie gelassen, was immer auch kommt. Ruhe, Sicherheit und Ausdauer sind der Schlüssel zum Erfolg. Schritt für Schritt zum großen Ziel, keine Eile, Sie haben Zeit!